Was für ein wunderschönes Leben wir doch haben dürfen! Ich bin dankbar! Sehr dankbar! Es ist aufregend und spannend und jeder Tag ist voll von Überraschungen. Aber ich habe auch gelernt, dass er nur voll Überraschungen ist, wenn man nach vorne geht, einfach etwas macht, was aus einem heraus muß. Ich mag nichts mehr verstecken. Ich mag alles wie es jetzt ist. Ganz egal ob mich manche Leute jetzt weniger mögen. So oft höre ich in letzter Zeit: du bist so anders als ich dachte. Bravo! Endlich beginnt ihr, die Wahrheit zu sehen. Und es befreit mich so sehr! Wahrhaftig man selbst zu sein, befreit einen. Ich wünsche mir so sehr, dass ich meinen Kindern ermöglichen kann, ihnen zu helfen, sie selbst zu sein. Von Anfang an! Dafür bete ich jede Tag! Lass mich meine Kinder zu denen machen, die sie sein sollen, nicht zu denen, die ich in ihnen sehen will. Und lass mich dasein, wenn andere ihnen Masken auferlegen wollen, die ihnen nicht stehen, lass mich sie beschützen dürfen!!! Meine zwei kleinen Schätze! Ich liebe sie so sehr!
Was macht das Leben lebenswert? Inwieweit hat unser christlicher Glaube Echtheit und wieviel davon ist von Menschen auferlegte Last? Wieviel tragen manche Christen, obwohl unser Glaube doch für Freiheit stehen soll? Oh… ich möchte Gott in meinem Leben die Ehre geben. Das möchte ich von Herzen. Aber ich habe das Gefühl, um das zu können, muß ich erstmal von so vielem befreit werden, was der Glaube an ihn mir auferlegt hat. Falsche Demut, falsche Hingabe, falsche Lehren, falsche Liebe… so viel ist so grundlegend falsch. So… verseucht von falschen Beweggründen. Seltsam alles. Finde ich. Manchmal sehe ich auf mein Leben zurück und es scheint mir so unwirklich. So… ich weiß auch nicht. manchmal komme ich mir vor wie von einem anderen Planeten. Wie bei Eve und der letzte Gentleman, wo sie nach 30 Jahren aus dem Luftschutzbunker herauskommen und Adam zum ersten Mal die Welt entdeckt. Für jemandes Stinknormales muß mein Leben voller Skurilitäten sein. Ich meine, alleine der Fakt in meiner Generation ohne Rockmusik aufgewachsen zu sein… null Ahnung von Musikgeschichte und von den unheimlichen Entwicklungen in der Musik gehabt zu haben, das scheint mir jetzt… das ist WAHNSINN! Was hat mir mein Leben früher vorenthalten? Okay, es ist nichts lebensnotwendiges… aber für mich schon irgendwie. Ich habe erst mit 16 begonnen mich da freizuschwimmen und Musik zu entdecken. Wow… hey… wie abgefahren ist sowas? Und wo wäre ich jetzt musikalisch, wenn ich als Teenager schon Musik voll und ganz hätte entdecken können? Alles… oh man! heutzutage ist das alles nicht mehr so eng in den Kirchen. Aber zu meiner Zeit… pffffft… skurriel! So unbegreiflich unreal kommt es mir vor… utopisch gar! Komplett verrückt!
Oh, ich bin dankbar das ich wahrhaftig lebe. Frei von diesem ganzen dämlichen von Menschenhand gebauten Gefängnissen! Und wenn diese Menschen, die in diesen Gefängnissen leben meinen, sie müßten mich verurteilen, dann stört mich das nicht mehr. Und es macht mich nur traurig für sie. Weil… wieviel verlieren sie? Gott möchte nicht, das wir diese Lasten tragen. Es gibt genug Lasten im Leben, die er uns hilft zu tragen. Aber dieser ganze Mumpitz… der müßte nicht sein!
Es lebe die Freiheit! Und ich wiederhole mich diesmal gerne: umarmt das Leben, meine Freunde!

am 24. März 2010 um 18:30 Uhr.
Wie recht du hast Schwester!!!! Mehr sag ich dazu nicht…fühl dich gedrückt und ich mag dich so wie du bist!!!! Knutschi die Laura