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	<title>Mingos Welt &#187; Zitate &amp; Kluges</title>
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		<title>Ein Kapitel aus George Sands Buch &#8211; Lelia-</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 18:16:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich möchte ein Kapitel aus Lelia von George Sand präsentieren! Es ist heftig, und bitte die ihr mich kennt und die ihr wißt, dass ich gläubig bin: ich habe meinen Glauben nicht verloren, dennoch wie dieses &#8220;Gebet&#8221; geschrieben wurde,.. es ist so ehrlich. Und ich mag ihre Verschwendung der Wörter! sie schöpft alles aus! Ich war beeindruckt, deswegen dürft ihr [mehr...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich möchte ein Kapitel aus Lelia von George Sand präsentieren! Es ist heftig, und bitte die ihr mich kennt und die ihr wißt, dass ich gläubig bin: ich habe meinen Glauben nicht verloren, dennoch wie dieses &#8220;Gebet&#8221; geschrieben wurde,.. es ist so ehrlich. Und ich mag ihre Verschwendung der Wörter! sie schöpft alles aus! Ich war beeindruckt, deswegen dürft ihr nun lesen. Wenn ihr mögt! <img src='http://www.die-venturas.de/mingo/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>AN GOTT (Lelia singt dieses Gebet in diesem Kapitel)</p>
<p>Was habe ich denn getan, dass dieser Fluch auf mir lastet? Warum hast du dich von mir zurück gezogen? Den untätigen Pflanzen verweigerst du die Sonne nicht, den winzigen Gräsern auf den Fluren nicht den Tau; du gibst den Staubfäden einer Blume die Kraft zu lieben und der dummen Sternkoralle Empfindungen von Glück. Und mir, einem Geschöpf deiner Hände, das du mit offensichtlichem reichtum ausgestattet hast, mir hast du alles genommen, mich hast du schlechter behandelt, als deine gefallenen Engel; denn ihnen bleibt die Kraft zu hassen, dich zu lästern, und selbst die habe ich nicht. Du hast mir schlimmer mitgespielt als dem Schlamm dem Baches, als den Steinen auf dem Weg, denn man tritt sie mit Füßen, und sie fühlen es nicht. Ich aber fühle, was ich bin, und kann in den Fuß nicht beissen, der mich niedertritt, die Verdammnis nicht abschütteln, die auf mir liegt wie ein Berg.</p>
<p>warum behandelst du mich so, unbekannte Macht, und legst du deine eiserne Hand auf mich? Warum hast du mich als Frau auf die welt kommen lassen, wenn du mich wenig später in einen Stein verwandelst und mich nutzlos sein läßt außerhalb der Gesellschaft? Willst du mich über alle erheben oder mich herabsetzen unter alle, dass du mich so gemacht hast, o mein Gott! Wenn dies ein auserwähltes Schicksal ist, so mache doch, dass es mir süß sei und ich es trage ohne Leiden; wenn es eine Züchtigung ist, warum hast du sie mir auferlegt? Ach, ich war schuldig, bevor ich geboren ward!</p>
<p>Was ist das bloß für eine Seele, die du mir gegeben hast? Ist es das, was man die Seele eines Dichters nennt? Schneller als das Licht und unsteter als der Wind, immer begierig, immer unruhig, immer keuchend, immer außerhalb ihrer Selbst auf der Suche nach Nahrung für ihr Weiterleben, die sie indessen ganz aufzehrt, bevor sie sie auch nur gekostet hat! O leben, o Qual! Nach allem trachten und nichts erfassen, alles verstehen und nicht besitzen! Zur Skepsis des Herzens gelangen wie Faust zur Skepsis des Geistes! Ein Schicksal noch unglücklicher als des Faust, denn er bewahrt in seinem Schoß den Schatz der jungen brennenden Leidenschaften, die ausgebrütet wurden unterm Staub der Bücher und schliefen, solange die Intelligenz wach war; und als Faust der Suche nach Vollkommenheit und des Nichtsfindens müde wurde, da hält er inne und ist kurz davor, Gott zu fluchen und zu leugnen, und zur Strafe schickt Gott Ihm den Engel der finsteren, unheilvollen Leidenschaften. Der Engel hängt sich an ihn, bringt ihn vom Wege ab, verschlingt ihn, und der alte Faust tritt ein ins Leben, jung, kraftvoll, verdammt, schuldig zu sein, doch allmächtig! Es war mit ihm so weit gekommen, dass er Gott nicht mehr liebte, aber nun liebte er Margarethe. Mein Gott, gib mir den Fluch des Faust!</p>
<p>Denn du genügst mir nicht Gott!, Das weißt du sehr gut. Du willst für mich nicht alles sein! Du offenbarst dich mir nicht genug, dass ich von dir besitz ergreife und mich an dich binde. Du ziehst mich an, umschmeichelst mich mit dem Balsamhauch deines himmlischen Windes, lächelst mir aus goldnen Wolken, erscheinst mir in meinen Träumen, rufst mich, spornst mich immerfort an, zu dir mich aufzuschwingen, hast aber vergessen mir Flügel zu geben. Wozu hast du mir eine seele gegeben, die sich nach dir sehnt? Du entwindest dich mir ohne Unterlass, verhüllst den schönen Himmel und die schöne Natur mit schweren, düsteren Dünsten; über die Blumen läßt du Südwind streichen, der sie verdorrt, und gegen mich läßt du Nordwind blasen, der mich bis aufs Mark zu Eis gefrieren läßt und betrübt. Du gibst uns Nebeltage und sternenlose Nächte, verwüstest das arme Universum mit Stürmen, die uns erregen, uns trunken machen, uns wider unseren Willen kühn und skeptisch machen! Und wenn wir uns in diesen traurigen Stunden dem Zweifel uns ergeben, dann weckst du in uns Gewissensbisse und legst den Vorwurf in alle Stimmungen des Himmels und der Erde!</p>
<p>Warum nur, warum hast du uns so gemacht? Welchen Nutzen ziehst du aus unserem Leid? Mehrt unsre Erniedrigung und unser Nichts denn deinen Ruhm? Braucht der Mensch denn diese Martern, um  sich den Himmel zu wünschen? Ist denn die Hoffnung eine gebrechliche, blasse Blume, die nur zwischen Felsen und unter Gewitterstürmen gedeiht? Du kostbare Blume, du süßer Duft, komm wohne in diesem verdorrten, verwüsteten Herzen! Ach vergebens und lange schon versuchst du, es zu verjüngen, deine Wurzeln finden keinen Halt in diesen ehernen Wänden, die eisige Atmosphäre vertrocknet es, die Stürme reißen dich aus und werfen dich, welk geworden, auf die Erde! O Hoffnung, kannst du nicht wiedererblühen für mich?&#8230;</p>
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		<title>Liebingszitate aus Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 13:56:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Francesc Miralles.   Vielleicht sind nur die der Liebe würdig, die verschwenderisch und großherzig lieben, die nicht den einen verweigern, was sie den anderen geben, dachte ich&#8230;.   Der Begriff Melancholie wurde von Motoori Norinaga, einem japanischen Dichter aus dem 18 Jahrhundert, geprägt. Er bezeichnet eine außergewöhnliche Sensibilität gegenüber den Dingen, eine Beziehung ohne Filter, in der der Betrachter [mehr...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	von Francesc Miralles.</p>
<p> </p>
<p>Vielleicht sind nur die der Liebe würdig, die verschwenderisch und großherzig lieben, die nicht den einen verweigern, was sie den anderen geben, dachte ich&#8230;.</p>
<p> </p>
<p>Der Begriff Melancholie wurde von Motoori Norinaga, einem japanischen Dichter aus dem 18 Jahrhundert, geprägt. Er bezeichnet eine außergewöhnliche Sensibilität gegenüber den Dingen, eine Beziehung ohne Filter, in der der Betrachter mit dem Betrachteten verschmilzt. Wie der Liebende, der im Herzen seiner Geliebten lebt. Diese tiefe Erfahrung erzeugt Melancholie, die sich anfühlt, als sei die Welt darauf gegründet; auf Schönheit und Trauer. Vielleicht ist alles Schöne traurig, weil es so flüchtig ist, wie ein Schmetterlingskuss*, dachte ich.</p>
<p><em>(*ein Schmetterlingskuss ist ein Kuss, wo man ganz nah an sein Gegenüber heran geht, dabei die Augenlieder schließt, so dass der andere nur von den Wimpern einen &#8220;Schmetterlingsflügelschlag&#8221; abbekommt! Ist das nicht süß? Ich kannte nur einen Eskimokuss&#8230; jetzt bin ich begeisterter Schmetterlingskussanhänger!!!! <img src='http://www.die-venturas.de/mingo/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</em></p>
<p>Tausende von Kerzen können sich an einer einzigen Kerze entzünden, und das Leben der Kerze wird dadurch nicht kürzer sein. Das Glück wird niemals geringer, weil man es teilt. (ein Zitat von Siddharta Gautama)</p>
<p>Man sagt, die erste Liebe hat eine ganz besondere Kraft, weil es uns überrascht, dass jemand uns bemerkt hat.</p>
<p>Eine Erfahrung ist nie mit anderen teilbar. Sie ist immer sujektiv.</p>
<p>Es sind auch viele Zitate aus anderen Quellen in diesem Buch                                                                    &#8230;Ein Zitat von Mendelssohn über seine <em>Lieder ohne Worte</em>: Es wird viel über Musik gesprochen, und so wenig gesagt. ich glaube überhaupt, die Worte reichen nicht hin dazu, und fände ich, dass sie hinreichten, so würde ich am Ende gar keine Musik mehr machen&#8230;. Das, was mir eine Musik ausspricht, die ich liebe, sind mir nicht zu unbestimmte Gedanken, um sie in Worte zu fassen, sondern zu bestimmte.</p>
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		<title>Meine Lieblingszitate aus den Tagebüchern der Anais Nin</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 11:55:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[-Wir sind wie Bildhauer, die unablässig aus anderen das Bild herausschälen, nach dem wir uns sehnen, das wir brauchen, lieben oder begehren. Häufig richtet sich das gegen ihre Wirklichkeit, gegen ihr Wohlergehen und am Ende steht immer eine Enttäuschung, da das geschaffene Bild nicht mit ihnen übereinstimmt.- -Wenn ich das Elend dieser Welt sehe, dann denke ich, dass es nicht [mehr...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">-Wir sind wie Bildhauer, die unablässig aus anderen das Bild herausschälen, nach dem wir uns sehnen, das wir brauchen, lieben oder begehren. Häufig richtet sich das gegen ihre Wirklichkeit, gegen ihr Wohlergehen und am Ende steht immer eine Enttäuschung, da das geschaffene Bild nicht mit ihnen übereinstimmt.-</p>
<p style="text-align: left">-Wenn ich das Elend dieser Welt sehe, dann denke ich, dass es nicht einen einzigen Armen auf der Welt gäbe, wenn ich reich wäre!-</p>
<p style="text-align: left">-Wenn ein Leben seines Inhaltes wegen gelebt wird und zur Gestaltung einer poetischen oder philosophischen Idee dient, bleibt von der Vergangenheit nur Poesie zurück, kein quälender Schmerz, kein Tod oder Verlust.-</p>
<p style="text-align: left">-Die Einsamkeit</p>
<p style="text-align: left">In der Dunkelheit der Nacht</p>
<p style="text-align: left">Schlich auf leisen Sohlen</p>
<p style="text-align: left">Eine Gestalt im Nachthemd</p>
<p style="text-align: left">An der Terasse vorbei.</p>
<p style="text-align: left">Sie lief</p>
<p style="text-align: left">Und hielt plötzlich inne:</p>
<p style="text-align: left">Sie hatte soeben</p>
<p style="text-align: left">Eine ähnliche Gestalt erblickt</p>
<p style="text-align: left">Die ihr folgte</p>
<p style="text-align: left">Als sie sich umdrehte</p>
<p style="text-align: left">Verschwand die andere Gestalt</p>
<p style="text-align: left">Vor ihren erstaunten Augen:</p>
<p style="text-align: left">Es war der eigene Schatten</p>
<p style="text-align: left">Der sie ängstigte</p>
<p style="text-align: left">Denn ihre Seele war nicht ruhig.- </p>
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		<title>Meine Lieblingszitate von Richard Bach</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 13:47:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus dem Buch Brücke über die Zeit:   -Warum sollten wir nicht üben, so zu leben, als seien wir äußerst intelligent? Wie würden wir uns verhalten, wenn wir bereits auf einer höheren, geistigen Entwicklungsstufe stünden?- -Wie können wir die Wale retten? Ganz einfach- in dem wir sie kaufen! Wenn man Wale kaufte und zu amerikanischen, französischen, australischen oder japanischen Staatsbürger [mehr...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Aus dem Buch Brücke über die Zeit:</p>
<p style="text-align: left"> </p>
<p style="text-align: left">-Warum sollten wir nicht üben, so zu leben, als seien wir äußerst intelligent? Wie würden wir uns verhalten, wenn wir bereits auf einer höheren, geistigen Entwicklungsstufe stünden?-</p>
<p style="text-align: left">-Wie können wir die Wale retten? Ganz einfach- in dem wir sie kaufen! Wenn man Wale kaufte und zu amerikanischen, französischen, australischen oder japanischen Staatsbürger machte, würde kein Land mehr wagen, ihnen ein Haar zu krümmen.- </p>
<p style="text-align: left">-Lernen ist herausfinden, was du bereits weißt. Handeln ist zeigen, dass du es weißt.-</p>
<p style="text-align: left">-Lebe so, dass du dich niemals schämst, wenn etwas, was du tust oder sagst, in der ganzen Welt verbreitet wird &#8211; auch dann nicht, wenn es nicht wahr ist. Deine Freude werden dich beim ersten Zusammentreffen besser kennen, als deine Bekannten in tausend Jahren.-</p>
<p style="text-align: left">-Du wirst Zeit deines Lebens von dem inneren lernenden Wesen gelenkt, von dem verspielten, geistigen Geschöpf, das dein wahres Selbst ist.-</p>
<p style="text-align: left">-Wenn du dich eine Weile darin übst, nur in deiner Phantasie zu leben, wirst du begreifen, dass Phantasiepersonen manchmal wirklicher sind als Menschen aus Fleisch und Blut.-</p>
<p style="text-align: left">-Dein Gewissen ist das Maß der Aufrichtigkeit deiner Selbstsucht. Höre darauf!-</p>
<p style="text-align: left">-Die Wahrheit, die du aussprichst, hat weder Vergangenheit noch Zukunft, Sie ist, und dass ist alles, was sie zu sein braucht.-</p>
<p style="text-align: left">-Um frei und glücklich zu leben, mußt du die Langeweile opfern. Das ist nicht immer ein leichtes Opfer!-</p>
<p style="text-align: left">-Eine Wolke weiß nicht, warum sie sich in dieser oder jener Richtung bewegt und gerade mit dieser Geschwindigkeit. Sie fühlt einen Impuls&#8230;.dort muß ich jetzt sein. Aber der Himmel kennt die Motive und die Struktur jenseits aller Wolken, und du wirst sie auch erkennen, wenn du dich hoch genug erhebst, um jenseits der Horizonte zu blicken.-</p>
<p style="text-align: left">-Niemals erwacht in dir ein Wunsch ohne die Kraft, ihn zu verwirklichen.-</p>
<p style="text-align: left"> </p>
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