18.Nov.2009
Mittwoch, den 18. November 2009Ich lebe so sehr, Kinder! Kann man es glauben? Ich schreibe Texte, ich schreibe und schreibe, und alles was ich Abends fühle ist, dass alles Richtig ist so. So und nicht anders. Dieses Abtauchen in Worte, in Bilder in Kunst. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, dass ihr es nachvollziehen könnt. Das Sprichwort: wie die Luft zum Atmen,… das trifft einfach zu. Das alles ist wie ein Raum angefüllt mit Luft, die ich atme und die voll ist mit sinnlichen Eindrücken und Stoffen, die mich gesund fühlen lassen. Ich fühle mich so ganzheitlich ich, wenn ich schreibe und Musik mache. Und ich spüre, wie ich lerne und mich weiter entwickele. Ich weiß, dass es nicht perfekt ist, auf jeden Fall nicht in der Form, die ich zustande bringe. In meinem Kopf schwirren die Lieder fertig und perfekt herum, ich brauche Musiker, um sie real werden zu lassen in ihrer ganzen Größe. Aber das worauf es ankommt ist ja nicht was andere davon halten oder wie gut sie es finden. Sondern das der Moment des Schaffens ein Gefühl des absoluten Richtig Seins in mir schafft! Etwas, was niemals sonst passiert, nur wenn ich mich in einen Prozess in der Kunst fallen lassen. Es ist wie ein Fallen, alles um einen schaltet sich aus, es ist nur ich, mein Fühlen und Denken und dieses Etwas, das entsteht.
Es ist unbeschreiblich!
Manchmal ist es schrecklich so zu sein. Aber meistens ist es doch der Himmel auf Erden!
